KOPFSCHMERZEN

Menschen auf der ganzen Welt kennen sie – Kopfschmerzen. Studien haben gezeigt, dass mehr Menschen von chronischen, wiederkehrenden Kopfschmerzen betroffen sind als von Asthma, Diabetes und Herzkrankheiten. Schätzungen zufolge hatten weltweit die Hälfte bis Dreiviertel aller Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren mindestens einmal Kopfschmerzen, und über 10% waren von Migräne betroffen. 1,7-4% der erwachsenen Weltbevölkerung hat jeden Monat an mindestens 15 Tagen mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Trotz regionaler Schwankungen sind Kopfschmerzen ein globales Problem, von dem Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Einkommensniveau und geografischer Region betroffen sind. Spannungskopfschmerz ist der häufigste Kopfschmerz. In einigen Regionen sind mehr als 70% der Bevölkerung von episodischem Spannungskopfschmerz betroffen, während 1-3% der Erwachsenen unter chronischem Spannungskopfschmerz leiden.

Source: World Health Organization, Media Centre, Fact sheet N°277, Headache Disorders, October 2012

Meist durch Verspannungen der Schulter-, Nacken- und Kiefermuskulatur


Häufig in Zusammenhang mit Stress, Depressionen und/oder Angst


Möglicherweise durch Überarbeitung, Schlafmangel, falsche Ernährung oder Alkoholkonsum


Unbehandelte Spannungskopfschmerzen dauern 30 Minuten bis 7 Tage


Episodische Spannungskopfschmerzen treten an weniger als 15 Tagen im Monat auf. Bei häufigerem Auftreten spricht man von chronischen Kopfschmerzen.


Vor allem Frauen im gebärfähigen Alter sind von Migräne betroffen, die möglicherweise durch hormonelle Schwankungen verursacht wird.


Das häufigste Symptom ist ein starker pochender Kopfschmerz, der mit Übelkeit sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit einhergehen kann.


Unbehandelt dauert ein Migräneanfall 4 bis 72 Stunden und kann pro Monat durchschnittlich 1 bis 6 Mal auftreten.


Ein Migräneanfall kann sich durch andere Symptome, die sogenannte «Aura», ankündigen, bei der Betroffene in ihrem Gesichtsfeld ein Flimmern wahrnehmen.


Migräne lässt sich gut in den Griff bekommen, wenn Sie Ihre persönlichen Auslöser meiden und rechtzeitig zum richtigen Schmerzmittel greifen.


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